Ausstellungen in Hamburg – Erinnerung, Kunst und politische Bildung

Ein Überblick

In den kommenden Monaten sind in Hamburg gleich mehrere Ausstellungen zu sehen, die sich mit Erinnerungskultur, Geschichte und künstlerischer Auseinandersetzung beschäftigen. Im Mittelpunkt steht dabei die Ausstellung „Gedenkstätten der NS-Verbrechen“, die fotografisch und inhaltlich zentrale Tatorte des Nationalsozialismus dokumentiert und als Bildungsprojekt konzipiert ist.

Eröffnung Gedenkstätten der NS-Verbrechen

Zur Eröffnung der Ausstellung „Gedenkstätten der NS-Verbrechen“ am 3. Mai 2026 um 19:30 Uhr im Rahmen des Eimsbütteler Monats des Gedenkens laden wir herzlich ein. Die Ausstellung zeigt großformatige Fotografien von Maria Zarada sowie Texte und Grafiken von Nils Oskamp. Sie macht Gedenkstätten als Tatorte der Geschichte sichtbar und versteht sich als Beitrag zur politischen Bildung.

Weitere Ausstellung von Maria Zarada

Parallel dazu ist die Fotografin Maria Zarada aktuell mit einer weiteren Ausstellung in der Filiale der Hamburger Sparkasse am Tibarg vertreten. Dort zeigt sie Arbeiten zu den Themen Kathedralen, Burgen und Pferde – ein künstlerischer Blick auf Architektur, Geschichte und Bewegung. Mehr dazu unter www.zaradapictures.com/haspa.

Doppelausstellung in der Kunstklinik

Ein weiteres Highlight folgt am 28. August 2026 um 19:00 Uhr in der Kunstklinik Eppendorf: die Doppelausstellung „Drei Steine“ und „Gedenkstätten der NS-Verbrechen“. Dieses Ausstellungsformat wurde bereits erfolgreich umgesetzt und verbindet die autobiografische Graphic Novel „Drei Steine“ mit der fotografischen Dokumentation der Gedenkstätten. Während „Drei Steine“ die persönliche Geschichte von Nils Oskamp über Gewalt, Ausgrenzung und Zivilcourage erzählt, zeigt „Gedenkstätten der NS-Verbrechen“ die historischen Orte des NS-Terrors. Zusammen entsteht ein eindringlicher Zugang zu Vergangenheit und Gegenwart.

Projekt und Bildungsauftrag

Das Projekt „Gedenkstätten der NS-Verbrechen“ ist dabei nicht nur eine Ausstellung, sondern auch ein wachsendes Buchprojekt. Zur Realisierung wurde die Pro-Epilog gUG gegründet, die die Entwicklung und Umsetzung dieses erinnerungskulturellen Bildungsprojekts unterstützt.

Angebote für Gruppen und Schulen

Alle Ausstellungen richten sich besonders auch an Schulklassen, Lehrkräfte und Gruppen. Es werden kostenlose Ausstellungsführungen für Gruppen und Schulklassen angeboten. Anfragen bitte an nils@dreisteine.com.

Weitere Informationen und Links