Illustration von © 2023 Nils Oskamp für Regishut/VDK e.V. 

WORKSHOP UND SCHULUNG

ANTISEMITISMUS VOR 1945 BIS HEUTE

Inhalt:
Seit den Terroranschlägen der Hamas am 7. Oktober 2023 und dem darauf folgenden Gaza-Krieg hat der Antisemitismus in Deutschland extrem zugenommen. Es gibt drei Mittel gegen diesen Judenhass: Bildung, Bildung und nochmals Bildung. Judenhass verstehen, heisst die Geschichte darüber zu kennen und auch, woher der abstakte Begriff „Antisemitismus“ für Judenhass herkommt. Welche Formen des Antisemitismus gibt es heute? Wie erkenne ich antisemitische Codes auf TikTok? Was kann kann man dagegen tun?

Der Workshop wurde bereits acht mal an Schulen durchgeführt. 

Inhalt:

  • Geschichte des Antisemitismus
    von der Antike, Mittelalter, Holocaust bis zu den antisemitischen Demonstrationen heute.
  • Moderne Formen des Antisemitismus
  • Differenzierung Israelkritik und Antisemitismus in Bezug zum Gaza-Krieg.
  • Zuordnung von Social-Media Beiträgen nach dem oben genannten Schema.
  • RIAS Meldestelle Antisemitischer Vorfälle
  • Entwicklung eines Social-Media Beitrags gegen Antisemitismus mit Multi-Platform Publishing auf  TikTok, Instagram, X und Facebook

שָׁלוֹם עָלַיִךְ חֲבֵרָתִי 


Shalom alayich, chaverati
Friede sei mit dir mein Freund
:fem

אם אתה מדבר עם גבר

Autor und Comedian Oliver Polak

Epilog aus seinem Buch „Gegen Judenhass“, erschienen beim Suhrkamp Verlag.

Schüler Statment zu dem Workshop

Yanis Schwabe von der Gutenberg Mittelschule Rehau

Workshop gegen Antisemitismus und Verschwörungsmythen: In sieben Veranstaltungen mit rund 200 Schüler*innen in Münchberg und Umgebung klärte der Autor und Aktivist Nils Oskamp über Antisemitismus seit 1945 auf – mit praktischen Übungen und historischen Hintergründen. Veranstaltet wurde das Projekt von der kommunalen Jugendarbeit des Landkreises Hof.

Frankenpost 8. April 2024
Workshop gegen Antisemitismus und Verschwörungsmythen:

In sieben Veranstaltungen mit rund 200 Schüler*innen in Münchberg und Umgebung klärte der Autor und Aktivist Nils Oskamp über Antisemitismus seit 1945 auf – mit praktischen Übungen und historischen Hintergründen. Veranstaltet wurde das Projekt von der kommunalen Jugendarbeit des Landkreises Hof.

Workshopleiter:
Nils Oskamp, Autor und Visual Artist. Seit dem Erscheinen seiner autobiografischen Graphic Novel „Drei Steine“ im Jahr 2016 engagiert er sich in der politischen Bildung an Schulen durch Lesungen und Workshops. In dem Buch schildert er, wie er als 13-Jähriger einer Holocaustleugnung eines Mitschülers widersprach und daraufhin Ziel rechter Gewalt wurde. Schon vor seinem neuen Buchprojekt über die „Gedenkstätten der NS-Verbrechen“ hat er sich intensiv mit dem Thema Antisemitismus auseinandergesetzt. Nils Oskamp arbeitet seit zehn Jahren mit der Amadeu Antonio Stiftung zusammen und ist Referent der Bundeszentrale für politische Bildung. Er ist nicht jüdisch, hat aber jüdische sowie muslimische Freunde und erkundete Israel und viele Holocaust-Gedenkstätten.
Kontakt: nils@dreisteine.com

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Hilfestellung für Lehrer*innen und Schulzozialarbeiter*innen:

 

Der Workshop befindet sich gerade im Aufbau. Weiterleitende Informationen zu Antisemitismus und was man dagegen tun kann:

Bildungs- und Aktionswochen gegen Antisemitismus bei der Amadeu Antonio Stiftung.

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Melde Antisemitische Vorfälle:

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Logo des Ausstellungsprojektes Gedenkstätten der NS-Verbrechen. Es grift in der Darstellung den Roten Winkel der Politischen Gefangenen und den dahinter liegenden Gelben Winkel als Kennzeichnung für jüdische Gefangene der Konzentrationlsager.
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PÄDAGOGISCHSES BEGLEITPROGRAMM
ZU DEM BUCH UND AUSSTELLUNGS PROJEKT
GEDENKSTÄTTEN DER NS-VERBRECHEN IN EUROPA

Aktualisierung unseres Logos:
Der rote Winkel als Zeichen des Gedenkens

Aufgrund des Antisemitismus der Palästina-Projekte haben wir das Logo unseres Projektes mit dem gelben Winkel aktualisiert. Die Hamas kennzeichnete ihre Opfer vom 7. Oktober 2023 in Videos mit einem roten Winkel. Doch der rote Winkel kennzeichnete einst die politischen Gefangenen der Konzentrationslager, wurde ein gelber Winkel hinterlegt, war das die Kennzeichnung jüdischer Gefangener. Der rote Winkel ist ein zentrales Symbol der Erinnerungskultur an die NS-Verbrechen. Er findet sich in vielen Signets wieder – des VVN-BdA (Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten), der Amicale, der Lagergemeinschaften der Überlebenden und deren Hinterbliebenen.

Der rote Winkel ist seit den oben genannten Umständen um den Gaza-Konflikt stark umstritten, und es gab auch Diskussionen, dieses Symbol zu verbieten. Deshalb haben wir uns entschlossen, den gelben Winkel zu hinterlegen.

Der rote Winkel ist das Erinnerungszeichen an die Opfer und Überlebenden der Nazi-Verbrechen. Wenn dieser für Proteste mit Graffitis und Videos, die sich auf die Terrororganisation Hamas beziehen, missbraucht wird, ist dies eine weitere Demütigung der Opfer des Nazi-Terrors – initiiert durch die Terrororganisation Hamas und gedankenlos reproduziert durch die Palästina-Proteste. Israelkritik ist berechtigt, der Krieg muss beendet werden – doch lasst den Toten und ihren Angehörigen ihre Würde.