Hilfe bei Rechtsextremismus
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Ich brauche Hilfe

Gib deine Stadt, deinen Landkreis, deine Postleitzahl oder dein Bundesland ein — du bekommst drei Antworten:

  • Hilfe für Betroffene rassistischer und rechter Gewalt (Opferberatung — kostenlos, vertraulich, auf Wunsch anonym)
  • Mobile Beratung Rechtsextremismus (Prävention gegen lokale rechte Strukturen — für Vereine, Schulen, Kommunen, Engagierte)
  • Hilfe beim Ausstieg aus rechten Strukturen (Ausstiegs- und Distanzierungsberatung, auch für Angehörige)

Beispiele: „44135", „Hof", „Erzgebirgskreis" oder „Sachsen". Die Postleitzahl funktioniert für jeden Ort. Angaben ohne Gewähr — jede Stelle verweist im Zweifel an die richtige weiter.

Grundregeln, wenn etwas passiert

Im Notfall sofort anrufen:

Polizei 110 Rettung 112

Bring dich nicht in Gefahr — deine Sicherheit ist das Wichtigste. Schütze deine körperliche Unversehrtheit und bring dich aus Gefahrensituationen heraus. Suche einen sicheren Ort auf: ein Geschäft, ein Café, eine belebte Straße.

Im Notfall Polizei (110) oder Feuerwehr / Krankenwagen (112) anrufen. Bei Verletzungen oder akuter Gefahr — etwa durch Waffen — zählt jede Sekunde.

Zeugen und Beweise sichern. Fotos von Verletzungen, Schäden, Schmierereien und vom Tatort machen. KFZ-Kennzeichen von Tätern notieren, Kontaktdaten von Zeuginnen und Zeugen aufnehmen.

Schicke einer Vertrauensperson über einen Messenger ein Protokoll. Als Sprachnachricht: Was ist wann, wo und durch wen passiert? Dazu die Fotos aus deiner Beweissicherung. Ein Chat-Protokoll im Messenger hat juristische Protokollrelevanz, denn mit den Fotos werden auch Geo- und Zeitstempel mitgesendet.

Solidarische Menschen um Hilfe fragen. Sprich Umstehende direkt und konkret an: „Sie im roten Mantel — bitte helfen Sie mir, rufen Sie die Polizei."

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