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Deutsch Nationalkonservativ nutzt die EM zur Mobilisierung im Wahljahr.

 

Ein Kommentar
Seit Anfang der 80er Jahre kenne ich als BVB Fan die Einflussnahme des Fußballs durch die Rechten (Hooligans und Mitglieder der Neonazi Partei F.A.P), diese haben wir damals Faschos genannt. Die Faschos der neuen Rechten haben nun Zeitungen, Magazine und Sitze in den Parlamenten. Bereits im Vorfeld der EM schrieb das rechtspopulistische Schmierblatt Junge Freiheit (Synonym für alte Blödheit) über die Empöhrung wenn sich die deutsche Manschaft in Black Live Matters Protest hinkniet, wie immer namen diese Argeumentation Populisten wie Beatrix von Plapperstorch gerne auf. Für die Bundestagswahl im September wird bereits hier der Fußball von den neuen Rechten für Propaganda und Hetze mißbraucht. Dabei ist Fußball multikulturell und lebt von Vilefalt und Austausch mit anderen Kulturen. Die Hälfte aller Spieler der Bundesligavereine haben ausländische Wurzeln. Im Amateursport ist der Fußball ein wichtiger Bestandteil in der Integrationsarbeit. Vereine wie der BVB oder Liverpool haben ihre eigenen Kampagnen gegen Rassismus und gruppenorientierter Menschenverachtung.

Dann kam das homphobe Gesetz in Ungarn welches die Aufklärung über Homosexualität verbietet und der Versuch Münchens das Stadion in Regebnbogen Farben zu erleuchten. Dies wurde dann von der UEFA untersagt, da dies ein politischer Kommentar gewesen währe. Damit hat die UEFA den Faschos ungewollt einen Bärendiesnt erwiesen. Dabei ist auch die Auswahl der UEFA Sponsoren wie Emirates Airline und TikTok aus Ländern in denen die Menschenrechte mit Füßen getreten werden ein politisches Statment wie „Geld über Menschenrechte“.

Da war noch das spiel Ungarn gegen Frankreich mit hunderten von Fans ohne Maske und Sicherheitsabstand darunter c.a. 120 Nazi Hooligans aus Ungarn. Rechtsradikale die ungeniert bei einem Länderspiel den Hitlergruß in Richtung des Landes der Résistance zeigten. Ein Teil dieser Hooligans waren auch in München und standen hinter Manuel Neuer auf der Tribüne. Die Polizei richtete eine Linie ein um den deutschen Kapitän mit der Regenbogen Binde zu schützen. Das Reglement der UEFA verbietet es den Fernsehsendern solche Bilder zu zeigen. Fußball ist nicht nur ein Sport sondern auch ein emotionales Massenmedium, der gerne von Rechts unterwandert wird. In Dormtmund ist Fußball Religion und das Stadion ist der Tempel, wer diese Religionen für politische Scharia oder gewaltbereite Inquisition mißbraucht bekommt rote Karte, Stadionverbot und als Fegefeuer ewige Regionalliga.

KEIN FUSSBALL DEN FASCHISTEN!
Nils Oskamp, 25.06.2021

April 2017 Buchpräsentation im Westfalenstadion, später dann die Lesung im Borusseum präsentiert von dem Fanforscher Robert Claus. Im Vorfeld der Lesung fanden Dreharbeiten zu der WDR Doku Gewalttäter Fußball statt (Drei Steine ab Minute 44) . Fotos: Maria Zarada